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Wer mag den schon Buchweizen

  • Autorenbild: Carlina Anderes
    Carlina Anderes
  • 10. Mai 2021
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 18. Mai 2021

Vor Corona war meine Beziehung zum Thema Nachhaltigkeit im Wachstum. Ich hatte Freude am Thema, der Umsetzung und war daran meine eigene Strategie zu entwickeln. Ich erzählte meinen Freunden, wie Küche, Badezimmer und mein Kleiderschrank mehr Nachhaltigkeit erfahren und war total überzeugt, dass ich das in allen Bereichen voll durchziehe.


Dann kam März 2020 und damit der erste Lockdown in der Schweiz. Zu Beginn versuchte ich die kleinen regionalen Anbieter zu unterstützen. Zahlte gerne etwas mehr für Porto und extra Verpackung und längere Wartezeiten - kein Thema.


Doch dann kam der Sommer, alles wurde wieder gelockert und ich wurde nachlässiger - meine Instagram Freunde (also denen ich folge) machten mir ein schlechtes Gewissen (die Wissen nichts davon)...und ich klicke sie einfach fort. Ich bestellte wieder Klamotten bei Z* und Bücher bei A*. Bei den Lieferdiensten blieben wir mehr oder weniger nachhaltig...einmal trug ich den Döner lieber in der Hand nach Hause als noch eine Plastiktasche zu nehmen. Zum Thema Abfall kann ich nur sagen, trotz Corona, zwei Full-Time-Hausbewohner und zwei Katzen und einem Hund, schaffen wir es auf 17 Liter Abfall die Woche. Ich bin sowas von stolz auf uns!

Reduktion von 35L auf 17L Abfall pro Woche - ich bin sowas von stolz

Corona Welle Nummer 2 oder 3, zähl da nicht mehr mit, doch was wirklich wichtig ist, wir werden wieder konsequenter, ob es daran liegt, dass die neue Brigitte Be Green herausgekommen ist oder ich in den Wintermonaten noch mehr auf Social Media bin als sonst...sei dahingestellt. Wir haben nun im Badezimmer keine Flaschen aus Plastik mehr, sondern schöne Gläser zu den schon vorhandenen Blockseifen. Sieht sogar noch viel hübscher aus und es ist einfacher zu putzen. Win - Win.


Der Mann hat das nächste Thema angekurbelt, sein Anliegen, der Wasserverbrauch oder vielmehr meiner. Mein Anliegen - Fisch auf meinem Teller. Nun habe ich als Sushi-Liebhaberin ein echtes Problem. Denn jeder der die Dokumentation SeasPiracy auf Netflix gesehen hat, weiss wovon ich spreche...Lachs aus Schottland...Nein, nehm ich lieber die Sushi's mit Gurke. Avocado? Nein, braucht zu viel Wasser und Co2 bis es als kleines feines Sushi bei mir auf dem Teller liegt. Regionale Ernährung? Ja, okay...aber wer mag bitte schön schon Buchweizen?


Und somit haben wir ein neues Kapitel aufgeschlagen im Thema Nachhaltigkeit, saisonale und regionale Ernährung und ich bin auf der Suche nach Rezepten. Neue Ideen, sind herzlich willkommen...



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